Für mich ist es erstaunlich was die ehemalige SED Partei für eine Entwicklung hingelegt hat. Als PDS nach der Wende angefangen, wird sie als neue Linke immer mehr zu einer Volkspartei. Sie zieht Regelrecht Leute aus allen Schichten unserer Gesellschaft an. Vom Harz IV Empfänger bis zu Leuten mit Abitur und abgeschlossenen Studium. Auch Selbstständige wählen jetzt schon die neue Linke. So ein breites Wählerpotential erkenne ich bei keiner anderen sogenannten Volkspartei.
Und das obwohl die Linke von allen Seiten und jederzeit unter Beschuss steht. Es erstaunt mich persönlich immer wieder wie geistlos und phantasievoll die Vorwürfe doch von ihren Gegnern sind.
Ich halte es aber persönlich für völlig überflüssig darauf näher einzugehen.
Ich hätte nie gedacht das aus der Schar der letzten Träumer noch mal so was von Größe entsteht wie die Linke. Aus meiner Sicht ist es aber gut das es eine Partei gibt die dort weiter macht wo die etablierten Parteien sich nicht mehr zuständig fühlen.
Ich möchte auch morgen in einen Land noch Leben können was von seinen Gesellschaftlichen Konsens wenigstens einigermaßen als sozial Gerecht wahrgenommen werden kann.
Die großen Parteien ob nun rot, schwarz,grün oder gelb haben mehr als 40 Jahre Zeit gehabt aus ihren Fehlern zu lernen und notwendige Schritte einzuleiten um das Steuer herum zu reißen.
Aber das wurde nicht gemacht.
Jetzt ist zwar Deutschland noch Exportweltmeister aber dafür sind wir weit abgeschlagen in allen Bereichen die wichtig wären um es auch in Zukunft zu bleiben.
Gerade im im Bereich Bildung versagt unser System im Bereich unten und erstaunlicherweise auch im Bereich oben. Was für sich gesehen auch schon eine Leistung darstellt.
Und in den Bereichen Gesundheitswesen sterben wir Deutschen eher als vergleichsweise andere Europäer an Krankheiten die in anderen EU Ländern nicht nur preiswerter Behandelt werden sondern auch Erfolgreicher.
Um unsere Finanzierung der Renten, Kranken, Arbeitslosenversicherung über die Arbeitskosten kann man sowieso Weltweit niemanden mehr erklären da inzwischen in den meisten Ländern solche Beiträge von allen Teilen der Bevölkerung gleichmäßig erbracht wird über Steuerabgaben. Bei uns bezahlen wenige Beiträge aber alle nehmen die Angebote wahr.
Wer mehr darüber lesen möchte kann ich das Buch von Karl Lauterbach ,, Der Zweiklassenstaat“ ein Bestseller empfehlen. Gibt es bestimmt in jeder Bibliothek entweder vor Ort oder als Fernleihe.
Übrigens ist der Mann SPD Abgeordneter und war unter anderen in der Rührup Kommission dabei wo es um die neue Gesundheitsreform ging.
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